Stellar-Handel

Stellar kaufen – diese Möglichkeiten gibt es

Eine niedliche Rakete als Symbol und ein astronomischer Name - Stellar soll der neue Stern am Kryptohimmel sein. Spätestens seit Stellar um den Jahreswechsel seine Marktkapitalisierung fast verdreifachte, ist ein Hype um die Stellar Lumens ausgebrochen. Wie Sie Stellar kaufen und was Stellar von anderen Kryptowährungen unterscheidet, verraten wir Ihnen in diesem Ratgeber.

Stellar Lumens kaufen - das Wichtigste in Kürze

Die Krypto­währung Stellar setzt sich aussergewöhnliche Ziele und setzt aus techno­logi­scher Sicht neue Standards.
Wenn Sie Stellar kaufen möchten, können Sie dies auf unterschiedlichen Wegen tun: die Vor- und Nachteile.
Wollen Sie "echte" Stellar kaufen, dann benötigen Sie ein Wallet, eine digitale Geldbörse.

Stellar kaufen - Empfehlungen & Tipps

Wer Stellar Lumens kaufen möchte, sollte dies nur über nam­hafte An­bieter tun. Ein CFD-Broker wie Plus500 hat höhere Si­cher­heits­standards als zum Beispiel asiatische Anbieter.
Unsere Empfehlung: Mit einem Stellar-CFD parti­zipie­ren Sie ganz ein­fach an der Ent­wick­lung der Lumens.
Produkt­empfehlung: Besonders einfach können Sie Stellar Lumens kaufen über Plus500. Sie sollten aber Chancen und Risiken des CFD-Handels kennen.
Tipp: Mit dem Stellar Tracker-Zertifikat von Leonteq partizipieren Sie an der Entwicklung des Stellar-Kurses. Anleger sollten aber Chancen und Risiken des Zertifikatehandels kennen.

Hier können Sie Stellar Lumens als CFDs kaufen

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Im Folgenden erläutern wir, was den Kauf von Stellar Lumens über einen CFD-Broker auszeichnet, warum die Kryptowährung Stellar der „Stern am Kryptohimmel“ sein könnte und welche Möglichkeiten Sie ausserdem haben, am Stellar-Kurs zu partizipieren.

Stellar – günstige und schnelle Transaktionen

Der Name „Stellar“ ist aus dem Lateinischen entlehnt und bedeutet „zu den Sternen gehörig“ (von lateinisch „stella“ für „Stern“). Ob der Stellar-Kurs tatsächlich wie eine Rakete in astronomische Höhen aufsteigt und ob Stellar Lumens einen ähnlichen Siegeszug wie die bekannteste Kryptowährung Bitcoin antreten, kann kein Experte vorhersagen. Dass Stellar Lumens für Investoren wie für Kryptofans aber besonders spannend sind, hat seine Gründe: Innerhalb kürzester Zeit hat Stellar seine Marktkapitalisierung fast verdreifacht und ist zu den zehn wichtigsten Kryptowährungen aufgestiegen. Das Potenzial von Stellar scheint jedenfalls gross: Digitalexperte John McAfee, dessen Firma für ihre Virenschutz-Software bekannt ist, bezeichnete Stellar Lumens als „der neue Bitcoin“.

Technisch ist Stellar auf dem neuesten Stand und hebt sich auch durch seine Ziele von anderen Online-Währungen ab: Stellar ist ein sogenanntes „Open-Source-Protokoll für den Geldaustausch“, das Transaktionen besonders günstig und schnell möglich macht. Menschen in Entwicklungsländern sollen durch Stellar einfachen Zugang zum Finanzsystem erhalten. Das Ziel der Stellar-Macher ist es, Transaktionen über Länder und Grenzen hinweg zwischen verschiedenen Währungen schnell und vor allem kostengünstig möglich zu machen. Auf Basis eines dezentralen Netzwerks soll es in Zukunft beispielsweise möglich sein, dass ein Nutzer Franken absendet und beim Empfänger Dollar ankommen.

Ähnlich wie beim Konkurrenten Ripple besteht die Grundidee des Stellar-Projekts darin, Banken zu unterstützen und so Überweisungen sicherer und deutlich schneller zu machen. Langfristig soll Stellar das weltweite Interbankensystem SWIFT ablösen – so zumindest ist die Vision der Schöpfer dieser spannenden Kryptowährung. Doch wer sind überhaupt die Gründer von Stellar? Um diese Frage und um die Besonderheiten von Stellar kümmern wir uns weiter unten in diesem Ratgeber.

Der einfachste Weg: Stellar kaufen als CFD

Stellar ist ein über viele Jahre gewachsenes Projekt. Eine Konkurrenz zu Bitcoin ist Stellar aber nicht, Experten rechnen eher damit, dass es auf lange Sicht in Konkurrenz zur Kryptowährung Ripple tritt – auch Ripple und die Macher dahinter haben sich auf grenzübergreifende Transaktionen spezialisiert. Welche Kryptowährung sich letztlich durchsetzt und ob wir in der Zukunft überhaupt mit Internetwährungen bezahlen, steht – um im Bild zu bleiben – in den Sternen. Wenn Sie auf diese Zukunft setzen und Stellar kaufen wollen, ist ein Stellar-CFD der einfachste Weg.

Mit einem Stellar-CFD partizipieren Sie besonders leicht an der Wertentwickung der „Kryptowährung mit der Rakete“. Sie besitzen mit einem Stellar-CFD die Kryptowährung zwar nicht physisch, Ihnen gehört also keine Datei oder eine digitale Münze, profitieren aber dennoch von der Kursentwicklung der Stellar Lumens, die übrigens mit XLM abgekürzt werden. Steigt der Stellar-Kurs, dann steigt auch der Wert Ihres Stellar-CFDs.

Wichtig: Mit einem Stellar-CFD haben Sie die Möglichkeit, einen Hebel einzusetzen. Bei einem CFD mit dem Hebel 30 steigt und fällt Ihr Stellar-CFD dann 30 Mal so stark wie der „normale“ Kurs der Kryptowährung. Das eröffnet enorme Chancen, ist aber auch mit einem gewissen Risiko verbunden – ein Investment in Kryptowährungen ist und bleibt spekulativ. Sie können selbstverständlich auch ungehebelte Stellar-CFDs kaufen, eine Partizipation im Verhältnis 1:1 ist somit ebenfalls möglich.

Unsere Empfehlung: Handeln Sie immer nur mit dem Geld, dessen Verlust Sie finanziell verkraften können – sowohl CFDs als auch Onlinewährungen sind nur für Anleger geeignet, die spekulativer Natur sind. Wer dennoch auf den Zug aufspringen will und weiterhin viel Potential bei Stellar, Bitcoin, Monero und anderen Kryptowährungen sieht, für den ist ein Krypto-CFD ein eleganter Weg, an einer möglichen Wertsteigerung teilzuhaben.

Wenn Sie Stellar als CFD handeln möchten, können Sie beispielsweise den CFD-Broker Plus500 (CFD-Service. Ihr Kapital ist in Gefahr) nutzen. Hier können Sie Ihr Kapital per Kreditkarte und PayPal einzahlen sowie sehr schnell Ihr Konto eröffnen. Sie können natürlich auch jeden anderen CFD-Broker Ihrer Wahl nutzen, bei Ihrer Suche nach dem passenden Anbieter helfen Ihnen unser CFD-Broker-Vergleich und unser Vergleich der Krypto-Broker.

Echte Stellar kaufen

Ein CFD bildet die Entwicklung einer Kryptowährung nach, Sie können aber auch „echte Kryptos“ kaufen. Wollen Sie echte Stellar kaufen, Stellar also physisch als digitale Daten besitzen, dann brauchen Sie dafür ein sogenanntes Wallet. Ein Wallet ist vergleichbar mit einem „privaten“ Girokonto für die Hosentasche und macht Überweisungen mit Kryptowährungen überhaupt erst möglich.

Stellar-Wallets sind kompatibel mit verschiedenen Betriebssystemen, die im Web, auf Mac, Android, Windows, Linux oder iOS funktionieren. Eine Übersicht über alle Wallets, die Stellar Lumens unterstützen, finden Sie auf der Internetseite von stellar.org.

Haben Sie Ihr Wallet auf Ihrem PC, Mac, Smartphone oder Tablet eingerichtet, dann sind Sie bereit, Kryptowährungen zu empfangen. Sie können nun also „Coins“ von anderen Kryptobesitzern direkt erhalten oder auf einem Krypto-Marktplatz beispielsweise Stellar kaufen und diese dann als physische Daten auf Ihrem persönlichen „Girokonto“ speichern. Stellar kaufen können Sie auf verschiedenen Wegen. Wo und wie Sie Stellar Lumens kaufen und handeln können, haben wir im Folgenden für Sie aufgeführt.

Über strukturierte Produkte am Stellar-Kurs partizipieren

Eine weitere unkomplizierte Möglichkeit am Stellar-Kurs zu partizipieren, sind strukturierte Produkte, wie das Stellar Tracker-Zertifikat von Leonteq (ISIN: CH0596612165/Valor: 59661216). Das Produkt bildet die Wertentwicklung des Basiswertes 1:1 ab. Es ermöglicht dem Anleger also, an einer Wertentwicklung des Basiswerts zu partizipieren und ist daher in Bezug auf das Risiko vergleichbar mit einer Direktinvestition in den Basiswert. Die Laufzeit des Produkts ist nicht fixiert. Das Open End-Zertifikat wurde am 02.08.2021 aufgelegt und ist an der SIX Swiss Exchange gelistet. Das Produkt kann vorzeitig durch den Anleger eingelöst oder durch die Emittentin am festgelegten Kündigungstermin gekündigt werden. Wenn Sie sich entscheiden, in ein Stellar-Zertifikat zu investieren, dann sollten Sie Chancen und Risiken kennen – mehr dazu erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber rund um das Thema Tracker-Zertifikate.

Stellar Lumens kaufen auf Krypto-Börsen

Lumens sind die Währung von Stellar. Zum Start des Projekts wurden die „Coins“ ebenfalls als Stellar bezeichnet, mit der Namensänderung soll nun besser zwischen Projekt und Währung unterschieden werden können. Stellar Lumens werden auf Krypto-Börsen unter dem Kürzel XLM gehandelt.

Wer Stellar Lumens kaufen oder verkaufen möchte, kann dies unter anderem auf Krypto-Börsen wie Kraken, Poloniex, Binance oder Bittrex tun. Für den Kauf von Kryptowährungen brauchen Sie in der Regel US-Dollar, Bitcoin (BTC) oder Ether (ETH), selten ist ein direkter Kauf von Onlinewährungen mit Franken möglich. Auf der Tauschbörse changelly.com können Sie jede beliebige Kryptowährung gegen Stellar tauschen. Wenn man verschiedenen Krypto-Foren Glauben schenken möchte, dann ist ein Tausch dort auch sicher und zuverlässig, wir bei finanzen.net Ratgeber empfehlen aber den Kauf von Stellar Lumens über namhafte Krypto-Börsen.

Haben Sie sich für eine Krypto-Börse entschieden und wollen mit dem Stellar-Handel beginnen, müssen Sie zunächst ein Kundenkonto einrichten. Da Sie Stellar nur erhalten im Tausch gegen Bitcoin oder Ethereum, sollten Sie BTC oder ETH im Vorfeld auf Ihr Webwallet transferieren – wie Sie Bitcoin und Ethereum kaufen, erfahren Sie in den entsprechenden Ratgebern Bitcoin kaufen und Ethereum kaufen.

Auf bittrex.com können Sie beispielsweise sowohl Bitcoin als auch Ethereum gegen Stellar Lumens tauschen. Nach der Kontoeröffnung schicken Sie BTC oder ETH aus Ihrem Wallet auf bittrex.com und klicken dort auf das rechte Marketssymbol (mit Bitcoinzeichen). Danach klicken Sie auf XLM, Sie wollen ja schliesslich Bitcoin gegen Stellar Lumens tauschen. Sobald der Tauschprozess gestartet ist, sind die weiteren Schritte selbsterklärend. Wie beim Kauf von anderen Kryptowährungen oder Wertschriften auch, müssen Sie nun eingeben, wie viel Stellar Lumens Sie erwerben möchten und wie viel Bitcoin Sie dafür zahlen wollen. Sie müssen sich dabei nach dem aktuellen Stellar-Kurs richten und sich am Angebot und an der Nachfrage orientieren – beachten Sie, dass Kurse von Kryptowährungen sehr volatil sind und sich der Kurs schnell verändern kann.

Der Kauf von Internetwährungen über Krypto-Börsen kostet eine kleine Gebühr. Die vorgestellte Plattform bittrex.com verlangt beispielsweise 0.25 Prozent pro Stellar-Kauf, die US-amerikanische Börse Kraken verlangt mit 0.26 Prozent noch etwas mehr. Günstiger sind die chinesischen Krypto-Börsen Binance und Okex, dort liegt die Gebühr für einen Stellar-Kauf bei 0.10 Prozent. Binance wurde erst im Juli 2017 ins Leben gerufen und gehört neben Bitfinex, Bittrex und Bithumb inzwischen zu den vier grössten Krypto-Börsen.

Wichtig: Nicht immer unterliegen die weltweiten Krypto-Börsen ähnlich strengen Regeln wie in Europa. Beispielsweise verursachte eine Sicherheitslücke auf der japanischen Bitcoin-Börse MtGox.com einen Preissturz auf einen US-Cent pro Bitcoin, nachdem ein Hacker ins Netzwerk von Mt.Gox eingedrungen war. Als Anleger sollten Sie sich dieses Risikos immer bewusst sein. 

Tipp: Um dieses Risiko zu minimieren, empfehlen wir namhafte Börsen zu nutzen. Transferieren Sie ausserdem die getauschten „Coins“ nach dem Kauf direkt auf Ihr Wallet und sichern Sie so Ihr „Krypto-Vermögen“.

Stellar kaufen über einen Krypto-Marktplatz

Kryptowährungen können Sie auch auf sogenannten Marktplätzen kaufen. Der bekannteste deutsche Bitcoin-Marktplatz heisst zum Beispiel bitcoin.de. Hier können Nutzer direkt Kryptowährungen miteinander handeln, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.

Auf bitcoin.de können Sie die bekannteste Digitalwährung Bitcoin sowie Bitcoin-Cash und Ethereum längst handeln und auch gegen Franken tauschen. Weitere Kryptowährungen sollen in näherer Zukunft hinzukommen. Stellar Lumens zählen derzeit leider nicht zu den dort handelbaren Kryptowährungen. Wie Sie ganz einfach über bitcoin.de Bitcoin oder Ethereum kaufen können, erläutern wir im Detail in unseren Ratgebern Bitcoin kaufen und Ethereum kaufen.

Stellar und die Schöpfer des Projekts

Anfang 2014 wurde das Stellar-Projekt von Jed McCaleb, dem Schöpfer des Filesharing-Netzes eDonkey2000, sowie Joyce Kim gegründet. McCaleb hatte zuvor bereits die den Bitcoin-Handelsplatz Mt. Gox ins Leben gerufen und war in die Gründung von Ripple involviert. Ripple trennte sich schliesslich in einem Millionen-Rechtstreit von McCaleb, der dann das Stellar-Projekt mit Mitgründerin Joyce Kim anging.

Das Stellar-Protokoll wird von einer Non-Profit-Organisation, der Stellar Development Foundation (SDF), unterstützt. Die SDF sieht in der Stellar-Plattform die Zukunft des Bankenwesens und ist bestrebt, bei globalen Problemen wie Klimawandel und Armut direkt zu helfen. Mit Stellar sollen auch Menschen aus Entwicklungsländern, die keinen Zugang zum weltweiten Bankensystem haben, Finanztransaktionen durchführen können. Um diesem Ziel näher zu kommen, akzeptiert die Stiftung Spenden.

Stellar ist – wie bereits weiter oben erwähnt – ein „Open-Source-Protokoll“, das zum Geldwechsel ins Leben gerufen wurde. Die Basis für Stellar bildete zum Projekt-Start das Ripple-Protokoll, das allerdings den Anforderungen von Stellar schnell nicht mehr standhielt. Die Stellar Development Foundation erstellte daraufhin eine neue Version des Protokolls mit einem innovativen Algorithmus. Das aufgerüstete Netzwerk startete im November 2015 seinen Dienst. Um die Geschwindigkeit globaler Zahlungen weiter zu erhöhen, gründeten Stellar und IBM im Oktober 2017 eine Partnerschaft.

Stellar Lumens – die virtuelle Währung von Stellar

Stellar Lumens sind das eigentliche Zahlungsmittel des Stellar-Netzwerks. Ein Lumen ist, ähnlich wie ein Bitcoin, eine virtuelle Zahlungseinheit. Zum Start des Netzwerks im Jahr 2014 wurden 100 Billionen Stellar Lumens in Umlauf gebracht. Bei jeder getätigten Transaktion wird eine sehr geringe Gebühr von 0.0001 Stellar Lumen vernichtet. Das soll verhindern, dass die Blockchain mit sogenannten Denial of Service-Attacken attackiert werden kann. Bei einer Denial of Service-Attacke überlasten Hacker das Netzwerk und sorgen dafür, dass dieses nicht mehr erreichbar ist. Die Gebühr soll einen solchen Hackerangriff verhindern.

Wie bei vielen Kryptowährungen ist das Stellar-Netzwerk dezentral organisiert. Alle Transaktionen werden – wie bei Bitcoin, Bitcoin Cash & Co. – auf einer Blockchain gespeichert. Aus Sicherheitsgründen existiert eine Kopie dieses „virtuellen Kassenbuches“ auf jedem Server im Stellar-Netzwerk. Wie die Zahlungen im Detail funktionieren, können Sie auf der Internetseite des Stellar-Projektes nachlesen.

Sollte ich als Anleger Stellar kaufen?

Stellar Lumens sind für Anleger vor allem wegen des technischen Entwicklungsstands einen Blick wert. Die Stellar-Blockchain soll denen anderer Kryptowährungen deutlich überlegen sein, heisst es in verschiedenen Krypto-Foren. Angeblich kann die Stellar-Blockchain bis zu 1’000 Transaktionen pro Sekunde abwickeln. Zum Vergleich: Die Blockchain von Ethereum schafft gerade einmal 15 Transaktionen pro Sekunde.

Darüber hinaus gibt es weiteres Potenzial für die Zukunft; die im Januar 2018 veröffentlichte Stellar-Roadmap kündigte zwei grosse Ziele an: Die Entwicklung und Veröffentlichung der Stellar Decentralized Exchange (SDEX) sowie die Implementierung des Lightning Netzwerks auf der Stellar-Blockchain.

Was steckt dahinter? Die SDEX soll die Transaktionsgebühren extrem niedrig halten (1 Cent bei 100’000 Stellar Lumens Transaktionen) und zudem für jedermann möglich machen, ohne grosses Kapital einen ICO starten zu können. ICO steht für Initial Coin Offering und ist vergleichbar mit einem Börsengang für Kryptowährungen – inwiefern diese Möglichkeit für ICOs ein Qualitätsmerkmal für die Stellar Lumens ist, müssen Sie als Anleger für sich entscheiden.

Stellar Lumens sollen den Zahlungsverkehr zwischen verschiedenen Währungen erleichtern. Dabei erhält das Stellar-Projekt Unterstützung von IBM und KlickEx, um den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr mittels einer gemeinsamen Blockchain-Lösung zu verbessern und zu vereinfachen. Zum Beispiel wollen die Partner ein intelligentes Protokoll entwickeln, das das preisgünstigste Tauschpaar findet, um zwischen zwei Währungen zu handeln. Mit der Implementierung des Lightning Netzwerks auf der Stellar-Blockchain sollen auftretende Skalierungsprobleme effektiv gelöst werden – mit der Implementierung von Lightning kämpft die bekannteste Kryptowährung Bitcoin bereits seit Längerem.

Beim Online-Bezahldienst Stripe könnte Stellar die bekannteste Kryptowährung Bitcoin ebenfalls verdrängen: Stripe brachte Anfang 2018 eine mögliche Integration von XLM als Zahlungsmittel ins Gespräch, Bitcoin wird hingegen nicht länger als Zahlungsmittel angeboten. Im offiziellen Stripe Blog erklärte ein Stripe-Mitarbeiter, dass Bitcoin-Trasnaktionen manchmal bis zu einem Tag dauerten, die hohen Kursschwankungen erschwerten zudem, Bitcoin als Zahlungsmittel anzubieten. In Zukunft könnte es also zu XLM-Zahlungen auf Stripe-Überweisungen kommen – ein Schritt nach vorne auf dem Weg, Stellar also offizielles Zahlungsmittel zu etablieren.

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Stellar kaufen - das sollten Sie tun

1
Wenn Sie Stellar kaufen möchten, dann be­halten Sie im Hinter­kopf, dass der Erfolg eines lang­fristigen Invest­ments in Krypto­wäh­rungen kaum vor­her­zu­sagen ist.
2
Sie können echte Stellar Lumens auf einer Krypto-Börse erwerben. Alternativ können erfahrene Börsianer mit dem Stellar Tracker-Zertifikat von Leonteq den Basiswert 1:1 abbilden.
3
Die Anlage in Krypto­währungen ist nur für Investoren geeignet, die sich der Risiken bewusst sind und auch vor plötz­lichen Verlusten nicht zurück­schrecken.
4
Die Ziele des Stellar-Projekts einen Blick wert: Die Entwicklung der SDEX sowie die Imple­men­ti­erung von Lightning machen Stellar zu einer spannenden Kryptowährung und mög­licher­weise auch zu einem inter­essanten Invest­ment.

Beitrag verfasst von:

MARKUS GENTNER – FINANZEN.NET REDAKTEUR

Markus Gentner - Redakteur finanzen.net Ratgeber Markus Gentner leitet den Ratgeberbereich bei finanzen.net. Zuvor war er fünf Jahre lang in der News-Redaktion tätig. Der studierte Journalist und Germanist entdeckte seine Passion für die Börse beim Deutschen Anleger Fernsehen DAF, bereits während seines Volontariats sammelte er Erfahrung mit Ratgeberthemen.

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Bildquelle: artefacti / Shutterstock.com

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